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Hamster der Hamsterhilfe NRW - Stand: 22.08.10

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Ernährung

Zu einer tiergerechten Ernährung gehören viele Leckerlis, die Sie im Fachhandel angeboten bekommen, nicht. Joghurtdrops, Nagergebäck und ähnliche Knabbereien enthalten zu viel Zucker und Fett und sind nicht unbedingt empfehlenswert.
Gesunde Leckerlis sind Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erdnüsse, Backoblaten, Rosinen.

Trockenfutter:
Farbmäuse ernähren sich hauptsächlich von Getreide und Sämereien und nehmen nur wenig Früchte oder tierische Nahrung zu sich. Als Hauptnahrung sollte eine Körnermischung gereicht werden. Folgende Bestandteile sollte das Futter enthalten:
Hirse und Kleinsämereien wie z.B. Grassamen, Getreidemischung (Hafer, Weizen, Roggen), Maiskörner/ungezuckerte Corn Flakes, Erdnüsse, fettarme Hundeflocken/ getrocknete Insekten, Johannisbrot, Sonnenblumenkerne, ungezuckertes Früchtemüsli, rohe Nudeln, Trockengemüse, Erbsenflocken.
Achten Sie darauf, dass nicht zu viele fetthaltige Bestandteile (Sonnenblumenkerne, Nüsse usw.) im Futter sind .
Um Ihre Mäuse handzahm zu machen, können Sie auch erstmal alle Leckerchen wie Sonnen-blumenkerne und Nüsse nur von Hand geben.
Kräuter können verfüttert werden, z.B. Kamille, Fenchel, Salbei, Löwenzahnkraut, Schafgarbenblüte, Brennnesselblätter, Gänseblümchen etc.
Frisches Blüten- oder Kräuterheu sollte immer im Käfig vorhanden sein, zum Nestbau, zum darin herum wühlen und zum Verzehr.
Eine Kolbenhirse als Beschäftigungsfutter wird auch gerne angenommen.

Zum Knabbern:
Frische Zweige von Birken, Obst-, Hasel-, oder Weidenbäumen sollten immer zum Benagen im Käfig vorhanden sein, es können auch mal frische Blätter dran bleiben. Hartes Brot darf gegeben werden.

Frischfutter:
Füttern Sie Grünfutter nur in solchen Mengen, dass es schnell verzehrt wird. Geben Sie kleine Portionen und vergewissern Sie sich, dass die Mäuse Frischfutter nicht bunkern. Folgendes kann z. B.gegeben werden:
Fenchel, Möhren, Rote Beete, Salat, Kürbis, Broccoli, Gurken, Trauben, Erdbeeren, frischer Mais, Chicoree, Äpfel, Kiwi und Melonen.
Nicht verfüttern sollten Sie: alle Kohlarten, Zwiebelgewächse, Avocados und Kartoffeln Im Sommer können Sie natürlich auch Gras und Löwenzahn, Gänseblümchen, Bärenklau, Kohldistel, Beifuß, Kamille, Ackerminze und viele andere Pflanzen anbieten. Verfüttern Sie nur Pflanzen, die Sie als ungiftig für Mäuse kennen. (Pflanzen, die uns harmlos erscheinen, können für Mäuse giftig sein!)

Tierische Nahrung:
Mehlwürmer/Zophobas: (2 - 3 pro Woche). Füttern Sie Mehlwürmer und Zophobas nur aus der Hand (aber Vorsicht: Mäuse können sehr heftig zubeißen, wenn sie Hunger haben), damit sie keine Chance haben, evtl. im Mäusegehege zu überleben.

Unser Tipp:
Als besonderes Leckerlie, als Eiweißlieferant und zum Zähne kurz halten können Sie Ihren Mäusen gelegentlich Hundekuchen oder Katzenleckerchen gönnen.


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~Vipex dankt ganz herzlich der Nager Info, die uns die Texte und
Bilder im Bereich Kleintiere zur Verfügung gestellt hat.




 
   
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