~VIPEX Internet Presence GmbH Köln, 22.01.2008
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Kaninchenseuche bedroht Haus- und Wildkaninchen
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Berlin/München, 22.01.2008. In diesem Frühjahr rechnen Experten wieder mit einer Welle der gefährlichen Infektionskrankheit Myxomatose. Schon 2007 war ab dem ersten Quartal ein seuchenhafter Verlauf zu verzeichnen. Vermutlich auch begünstigt durch die milden Temperaturen im Zuge des Klimawandels konnte sich der Erreger stetig weiter verbreiten.
Erkrankte Tiere versterben in aller Regel. Erste Symptome sind geschwollene Augenlider und teigige Verdickungen der Geschlechtsöffnungen. Augen- und Nasenausfluss können hinzukommen. Auch knötchenartige Veränderungen an Ohren und Gliedmassen weisen auf eine Erkrankung hin.
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., gibt Tipps, wie Kaninchen geschützt werden können: „In Myxomatosegebieten sollten auch Wohnungskaninchen alle 4 - 6 Monate geimpft werden. Vorrausetzung ist, dass sie ansonsten gesund sind. Da Wildkaninchen häufig infiziert sind, ist es besser, jeden Kontakt zu ihnen zu vermeiden. Auch Grünfutter, das auf Wiesen gesammelt wurde, muss der Tierhalter gründlich waschen. Wer alles Menschen mögliche tun will, schützt sein Kaninchen außerdem vor Stechmücken, sei es durch Fliegengitter oder durch Präparate, die auf die Haut geträufelt werden und Insekten abhalten.“
Eine Heilung ist nur in Einzelfällen besonders robuster Tiere möglich. Der Tierarzt kann nichts gegen die Ursache tun. Ihm bleibt nur die symptomatische Behandlung. |
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